Lehman Brothers: Entschädigung der Citibank annehmbar?Bank- und Kapitalmarktrecht: Vergleichsangebot der Citibank an Lehman OpferLehman Brothers: Entschädigung der Citibank annehmbar? Die Mehrheit der geschädigten Bankkunden soll bei der Einigung leer ausgehen. 27 Millionen Euro will die Citibank zahlen, der Schaden wird auf ein Vielfaches geschätzt. Unbeachtet hingegen bleiben nach Meinung der Anlegerschutzkanzlei JUSTUS Rechtsanwälte wichtige Parameter, wie die Beweisbarkeit einer Falschberatung, Inhalt der Beratung wie die Aufklärung über fehlende Einlagensicherung, Innenprovisionen, Emittentenrisiko sowie die Kenntnis der Bank von der Überschuldung von Lehman Brothers. Lediglich 25 Prozent der Anleger könnten mit einer Zahlung rechnen, die im Schnitt bei 50 Prozent ihres ursprünglich investierten Betrages liegen dürfte, sagte Citibank-Chef Franz Josef Nick am Donnerstag in Düsseldorf. Wie viele Citibank-Kunden Opfer wurden und wie hoch der Gesamtschaden ist, verschwieg der Bankchef. Es seien aber entgegen öffentlicher Schätzungen "deutlich unter 30.000". Lehman-Geschädigte demonstrierten während der Bekanntgabe der Kulanzregelung in Düsseldorf gegen die Citibank. Sie schätzten den Schaden für Citibank-Kunden auf bis zu 600 Millionen Euro. Die Citibank AG spielte mit Abstand eine Hauptrolle bei dem Vertrieb der z.B. in den USA verbotenen Zertifikate in Deutschland. Grund hierfür ist nach Auffassung von Rechtsanwalt Steffan, Partner der Kanzlei JUSTUS das hohe Eigeninteresse der Citibank AG als Hauptgläubigerin der nun insolventen Bank Lehman Brothers Inc., frisches Anlegergeld in die überschuldeten Kassen des angeschlagenen Instituts zu bringen. „Dieses bisher nur von Drückerkolonnen im grauen Kapitalmarkt bekannte skrupellose Verhalten hat nun scheinbar auch in der Bankberatung Einzug gehalten und ist nur mit der Gier nach hohen Provisionen und einem hohen Eigeninteresse der entsprechenden Banken zu erklären, meint Rechtsanwalt Steffan. Dies ist besonders schädlich und schwerwiegend, da sich gerade auch ältere Bankkunden auf eine seriöse und unabhängige Beratung ihrer „Beraterbank“ verlassen haben.“ Zertifikate haben aber ein Emittentenrisiko. Lehman Brothers war wegen der Finanzkrise ins Straucheln geraten und hatte im September 2008 Gläubigerschutz angemeldet, so dass die Bankkunden ihr gesamtes Kapital mit dem vermeidlich sicheren Zertifikat verloren haben. Wie sollten Anleger auf das Entschädigungsangebot der Citibank reagieren? Aufgrund der bislang kaum richtungweisenden und gefestigten Rechtsprechung ist ein angemessener außergerichtlicher Vergleich in Einzelfälllen ein guter Weg, den erlittenen Schaden geringer zu halten. Auch können alle Lehman Zertifikate Käufer grundsätzlich selbst die Citibank anschreiben und ein Vergleichsangebot nach den mit der Verbraucherzentrale festgelegten Kriterien einholen. Es ist aber durchaus anzuraten einen im Bank- und Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt hiermit zu beauftragen, da dieser auch die Höhe des Vergleichsangebotes im Einzelfall überprüfen kann. In vielen Fällen verzichtet der Anleger nämlich durch den Vergleich auf seinen durchaus bestehenden und durchsetzbaren vollen Schadenersatzanspruch gegen die Bank. Auch werden etwa ¾ der Bankkunden von der Citibank kein Entschädigungsangebot erhalten, obwohl durchaus Erfolgsaussichten einer Zahlungsklage gegen die Bank bestehen. So hat die Kanzlei Justus Rechtsanwälte & Steuerberater schon Zahlungsvergleiche in Höhe von 70 bis 80 % nach Klageerhebung erzielt. Auch ist derzeit eine Wandlung der Rechtsprechung in den Lehman Brothers Fällen zugunsten der Anleger festzustellen. So gibt es zahlreiche und gute Gründe selbst für einen erfahrenen Anleger, erfolgreich Schadensersatzansprüche gegen die Citibank bei Lehman-Zertifikaten, aber auch bei anderen Zertifikatskäufen, durchzusetzen. Für die kostenfreie Erstberatung bitte den Fragebogen Beratungspool Lehman Brothers ausdrucken und einsenden oder füllen Sie einfach unser Kontaktformular aus. Tel.: 030 / 440 449 66 E-mail: Steffan@kanzleimitte.de
|