Anleger der LAM AG sollten ihre Ansprüche sichernStaatsanwaltschaft ermittelt wegen KapitalanlagebetrugStaatsanwaltschaft ermittelt gegen LAM Immobilien- und Beteiligungs AG Nach Phoenix und Akzenta deutet sich mit LAM ein weiterer größerer Anlagebetrugsfall auf dem grauen Kapitalmarkt an. So ermittelt aktuell die Staatsanwaltschaft Köln gegen den Vorstand der LAM Immobilien- und Beteiligungs AG wegen Unterschlagung von Anlegerkapital. Gegen LAM Vorstand Rob Baan soll bereits eine internationaler Haftbefehl erlassen worden sein. Die 2001 in Köln gegründete LAM AG hat Anlegern in ihrer Broschüre schnelle Geldgewinne durch Investitionen in Immobilien sowie Zukunftsbranchen wie alternative Ernergiewirtschaft. Im Anlageprospekt wurde seit 2003 ein vorbörslicher Kursanstieg von 3 auf bis zu 32 € pro Aktie dargestellt. Ein für 2005 geplanter Börsengang blieb jedoch aus. Laut der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungssaufsicht (BaFin) habe die Gesellschaft bisher keinen aktuellen Emissionsprospekt hinterlegt. Die Homepage des Anbieters ist seit kurzer Zeit nicht erreichbar. Zwischen 10 und 20 Mio € sollen die Anleger bei der LAM AG investiert haben. Nur einen Bruchteil davon soll die Gesellschaft tatsächlich angelegt haben. Nach Angaben des Behördensprechers Feld konnte die Staatsanwaltschaft auf den Geschäftskonten bisher lediglich 500.000 € beschlagnahmen. Bestätigt sich der bisherige Verdacht, dass die Anlegergelder gar nicht oder nicht in Höhe der Prospektangaben angelegt wurden, so sollten Anleger ihre vertraglichen und deliktischen Schadenersatzansprüche, sowie Ansprüche aus Prospekthaftung zeitnah prüfen und durchsetzen lassen. Es kann durchaus wieder zu einem Wettlauf der Gläubiger auf beschlagnahmtes Kapital kommen.
Ansprechpartner: Knud J. Steffan JUSTUS Rechtsanwälte & Steuerberater Tel.: 030 / 440 449 66 E-mail: Steffan@kanzleimitte.de
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